Die Termine finden Sie unter "Eignungstest" sowie in der Terminübersicht.
Die Ausbildung zum Schulhund beinhaltet 10 Module, die idR. montags stattfinden, die Ausbildung dauert also insgesamt ca. 4 Monate, je nach Ferienzeiten (ohne Praxiseinsätze und ohne Abschlussprüfung).

DER NÄCHSTE AUSBILDUNGSGANG FÜR SCHULHUNDE STARTET AM 24.08.2026.
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Die Ausbildung unterteilt sich in theoretische und praktische Teile sowie obligatorische Einsätze. Sie findet in Blöcken statt, die alle 2 Wochen stattfinden. Hund und Halter werden immer zusammen ausgebildet.

Hier ein Auszug aus dem Lerninhalt:

  • Einsatzmöglichkeiten
  • Einsatzplanung und Einsatzorganisation
  • Rechtliche Aspekte
  • Erstellen von Einverständniserklärungen
  • Hygienebestimmungen
  • Zoonosen, persönliches Hygienemanagement beim Hund
  • Einhalten von Hygienemaßnahmen beim Einsatz
  • Kontaktaufnahme Hund - Schüler
  • Kontaktübungen
  • Schutzmaßnahmen / Sicherung der Schüler
  • Präsentation des Hundes und Erstellen einer Präsentationsmappe
  • Kommunikation und Ausdrucksverhalten des Hundes
  • Erziehungsmethoden und Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Clickertraining zum Aufbau komplexer Übungen
  • Praktische Übungen für Schulhunde
  • Apportiertraining und Tricktraining
  • Durchführung von Hunde-AGs
  • Förderbereiche
  • Einsatz bei ADHS-Kids
  • Lernverhalten des Hundes
  • Motivation, positive Verstärkung in der Ausbildung
  • Stress beim Hund, Stress rechtzeitig erkennen, Methoden zum Stressabbau

Die Ausbildung zum Schulhund beinhaltet 10 Module, die idR. 14-tägig stattfinden, die Ausbildung dauert also insgesamt ca. 5 Monate (ohne Praxiseinsätze und ohne Abschlussprüfung).

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Ein Hund in der Schule? Vor Jahren wäre dies noch undenkbar gewesen. Glücklicherweise erfreut sich die tiergestützte Pädagogik inzwischen einer größeren Akzeptanz, da man die Vorteile des Einsatzes eines Schulhundes inzwischen erkannt hat.

Ein ausgebildeter Schulhund kann sowohl durch seine passive Anwesenheit als auch durch seine aktive Mitarbeit z.B.:

  • das Klassenklima verbessern und die Klassengemeinschaft stärken
  • für mehr Ruhe und Ordnung im Klassenzimmer sorgen
  • die Motivation der Schüler erhöhen durch aktive Mitwirkung bei der Unterrichtsgestaltung
  • zur Reduzierung von Schulangst und Schulstress beitragen
  • helfen, isolierte Schüler besser zu integrieren
  • die soziale Kompetenz der Schüler fördern
  • helfen, Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln durch das Übertragen von „Hundedienst“ wie Füttern, Gassi gehen
  • die Konzentrationsfähigkeit erhöhen
  • als Gesprächspartner, Ruhepol und Seelentröster fungieren
  • Sprache und Motorik verbessern
  • das Erlernen von Regeln und Grenzen erleichtern

Die aktive Arbeit mit dem Hund ist für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung. Hier können die Schüler den richtigen Umgang mit dem Tier erlernen, Übungen mit dem Hund durchführen oder gemeinsam mit ihm z.B. neue Tricks erlernen.

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Ein Schulhund muss bestimmte charakterliche Voraussetzungen erfüllen, um für seine Aufgaben geeignet zu sein:

  • sehr Menschen bezogen und offen zu Fremden, besonders zu Kindern und Jugendlichen
  • lässt sich gerne am ganzen Körper anfassen und streicheln
  • nahezu frei von Aggression
  • hohe Stresstoleranz, hohe Reizschwelle
  • geduldig und ausdauernd, ausgeglichenes Wesen
  • umweltsicher
  • bestens geprägt und sozialisiert
  • nicht ängstlich, geräuschempfindlich oder schreckhaft
  • sehr gut erzogen (Leinenführigkeit, Abrufen, Bleiben, Fuß-Gehen etc.)
  • lässt sich auch von Fremdpersonen führen
  • kein Schutztrieb, kein Territorialverhalten
  • keine Futterverteidigung gegenüber Menschen

Selbstverständlich muss der Hund gepflegt, geimpft und gesund sein. Dies ist durch regelmäßige tierärztliche Kontrolle zu gewährleisten und nachzuweisen.

Egal ob Terrier, Hütehund, Jagdhund, Retriever, ... die Rasse des zukünftigen Schulhundes spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig und entscheidend ist allein das Vorliegen der o.g. Eigenschaften. Auch Mischlinge können wunderbare Schulhunde werden und sich bestens für ihre zukünftige Arbeit eignen.

Junge Hunde eignen sich idR besser für eine Ausbildung, da sie noch leichter formbar sind und einfacher an ihre zukünftigen Aufgaben herangeführt werden können. Aber auch erwachsene Hunde sind nach wie vor sehr lernfähig. Allein ausschlaggebend ist die charakterliche Eignung.

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Ein ausgebildeter Schulhund ist sinnvoll für:

  • Lehrer
  • Schoolworker
  • Integrationslehrer/Integrationshilfen
  • Pädagogen
  • Erzieher
  • Förderlehrer

Ein Schulhund kann eingesetzt werden an:
- Grundschulen
- weiterführenden Schulen
- Förderschulen, Sonderschulen ( alternativ Therapiebegleithund)

 

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